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Eine Station im Bemühen des Hertener Orangerie-Vereins war ein Besuch der Frau Professor Dr. Martina Oldengott
Sie ist tätig in der Staatsstelle "Zukunft-Emscher" und Expertin in Sachen Geschichte der Gartenkunst und Denkmalpflege. Ihre Beurteilung hat daher Gewicht und unterstreicht das Faktum, daß die Hertener Orangerie eine der drei größten von Privat erbauten Orangerien in Europa ist.
Neben Schloß Dyck am Niederrhein und der Orangerie im österreichischen Einsenstadt nimmt Hertens Gartenbauwerk einen herausragenden Platz ein. Daher nimmt auch Frau Professor Oldengott den zur Ruine verkommenen Rest der Hertener Orangerie als Auftrag wahr, diese hochrangige Kulturstätte wieder aufzubauen und einer sinnvollen Nutzung zuzuführen.
Sie versicherte ihre Unterstützung und ist bereit, die Bedeutung des Objekts in deutlicher und wissenschaftlich begründeter Form zu unterstreichen. Sie äußerte sich zudem anerkennend zum Engagement der Hertener Orangerieaktivisten, deren Repräsentanz durch den erweiterten Vorstand des Orangerie-Vereins einen bewunderungswürdigen Idealismus beweise.